Kino
Als die frisch vermählte Mina Koblitz aus ihren missglückten Flitterwochen nach Brooklyn zurückkommt, findet sie zwei Filmdosen auf der Schwelle ihrer Wohnung: Tulpendiebe, den ersten Film ihres Großvaters Klaus Koblitz, genannt „Kino“. Koblitz war einst der jüngste Regisseur der Ufa, aber wie alle seine Filme galt Tulpendiebe seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen.
Während ihr frischgebackener Ehemann mit einem tropischen Fieber im Krankenhaus liegt, fliegt Mina nach Berlin. Sie will herausfinden, wo der Film herkommt, warum ihr Großvater für die Nazis arbeitete und was nach seiner Emigration nach Hollywood geschah.
Ein ausführlich recherchierter und rasant erzählter Thriller über künstlerische Verantwortung, familiäre Bindungen und historische Schuld — und zugleich eine Liebeserklärung an das Kino von der Stummfilmzeit bis zu YouTube.
„Eine rasante, komplexe, berauschende Fahrt im offenen Wagen durch Geschichte und Zeit, ein Rätsel, ein Dokument, ein bemerkenswerter Remix aus Wirklichkeit und Erfindung.“
Frederick Barthelme · Elroy Nights
„Eine wilde Mischung aus Verschwörung, Magie, Sex, Geschichte, schlechtem Benehmen und Film. Kino ist erstklassige Unterhaltung, und Jürgen Fauth ein Autor von seltener, finsterer Vorstellungskraft.“
Owen King · Reenactment